Schon GEHÖRT?

NACHHALTIGE SCHÖNHEIT

Er sieht nicht nur sehr ästhetisch aus: Rio de Janeiros 105 Meter hoher Solar City Tower wurde entworfen für die Olympischen Sommerspiele 2016 und wird auch erneuerbare Energie für die Stadt und das olympische Dorf produzieren. Der Mehrzweckturm erzeugt Solarstrom wie auch hydraulische Energie, zeigt dabei einen majestätischen Wasserfall und dient zugleich als urbaner Treffpunkt, Amphitheater, Aussichtsturm sowie als Plattform für Bungee-Jumper. Der Turm soll bald auf der Insel Cotonduba vor Rio gebaut werden. Entworfen wurde er von RAFAA Architecture & Design in der Schweiz.
www.rafaa.ch

NICHTS ALS NEBEL

Das russische Hightech-Unternehmen Displair bringt die Touchscreen-Technologie auf einen neuen Level: von Glas zu Nebel – mit einem interaktiven Multitouch-Monitor, der aus nichts als berührungsempfindlicher Luft besteht. Das ebenfalls Displair genannte Produkt projiziert ein Computerbild auf einen dünnen Luftstrom, der mikroskopisch kleine Wassertröpfchen enthält. Dank hochentwickelter Software und Technologie zur Gestensteuerung kann der Nutzer einfach durch Berührung der Luft im Bildschirm navigieren. Und keine Sorge: Die Finger des Nutzers bleiben dabei stets trocken, weil die Wassertröpfchen so klein sind.
www.displair.com

LICHT INS DUNKEL

Das erste wirklich neue Leuchtmittelkonzept seit 30 Jahren verspricht den Wirkungsgrad einer LED-Leuchte bei kleinerem Preis. FIPEL steht für feldinduzierte Polymer-Elektro- lumineszenz. Das sind Leuchten aus einem besonderen dünnen Kunststoff, der einen Verschiebungsstrom induziert und Licht ausstrahlt, wenn er von elektrischem Strom durchflossen wird. Andere Vorteile sind der Verzicht auf ätzende Chemikalien bei der Herstellung und dass sich die Leuchten einfach entsorgen und recyceln lassen. Zudem bieten sie verbesserte farbliche Optionen. FIPEL-Leuchten können in jedem beliebigen Farbton hergestellt werden, beispielsweise einem gelblichen, sonnenähnlichen Ton, der besonders augenfreundlich ist. Die neue Lichtquelle wurde von Forschern am Center for Nanotechnology and Molecular Materials der Wake Forest University in North Carolina, USA, entwickelt.
www.wfu.edu

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