COMPASS MAGAZINE #10
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AMOS: AUSWERTUNG SOZIALER MEDIEN FÜR STRATEGISCHE MARKETINGEINBLICKE

Mobile Geräte und soziale Applikationen haben sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Vermarkter setzen diese digitalen Tools - einschließlich der 3D-Visualisierungstechnologie - ein, um auf unseren Bildschirmen präsent sein zu können. Compass porträtiert in dieser „Galerie des großartigen Marketings“ einige Unternehmen und Organisationen, die die traditionellen Grenzen des Marketings durchbrochen haben.

Als erste Wirtschaftshochschule, die sich auf Sportmanagement spezialisiert hatte, war die in Paris beheimatete AMOS (Académie du Management des Organisations Sportives), die Programme auf der ganzen Welt anbot, bereits einzigartig. Doch AMOS wollte sich noch weiter abheben, indem sie eine innovative Ausbildung in modernsten Marketingtechniken anbot. 

Laut Sébastien Archimède, Koordinator der internationalen Programme, richtete sich die Hochschule 2012 auf digitale Medien aus. Die Hochschule besteht darauf, dass alle ihre Studierenden in sämtlichen Geschäftsbereichen umfassend ausgebildet sind, doch zusätzlich gab es nun diverse digitale Kurse und Ergänzungsfächer. AMOS führte digitale Tools ein, inklusive eines Dashboard Aggregators, der es den Studierenden mittels Widgets erlaubt, persönliche News-Feeds zu erstellen, Notizen zu machen, Arbeitsgruppen zu verwalten und den Traffic in den sozialen Medien im Auge zu behalten. Dann baute AMOS diese Tools in den Unterricht ein.

Die FIFA Fußballweltmeisterschaft in Brasilien 2014 diente als Fallstudie, bei der die Studierenden das Geschäft hinter den Spielen verfolgen mussten. Sie untersuchten Werbetreibende und verschiedene Fußballklubs, maßen Seitenaufrufe und Erwähnungen in sozialen Medien, um die Reichweite und Effektivität des Events für die jeweiligen Marken zu ermitteln. Im Ergebnis war Adidas der am häufigsten genannte Markensponsor, Karim Benzema von Real Madrid war der am häufigsten genannte Spieler und die Niederlage des Gastgebers Brasilien gegen Deutschland generierte den meisten Traffic aller Weltmeisterschaftsveranstaltungen. 

„Wir möchten unseren Studierenden vermitteln, wie diese digitalen Tools zukünftigen Kunden weltweit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können“, sagt Archimède. „Heute haben wir Studierende, die mit diesem Tool unseren Sportpartnern, wie dem französischen Fußballverband oder Adidas zeigen, wie Sportereignisse zu noch effektiveren Marketingplattformen werden können.“ Für Sportarten mit kleineren Budgets, wie Radfahren oder Judo, seien diese Tools besonders kosteneffizient, meint Archimède.

Die digitale Plattform von AMOS dient auch als internationales Portal für alle ihre weltweit ansässigen Studierenden, die hier auf Informationen, Events und Lehrpläne zugreifen können. Das Ergebnis? AMOS erhielt viel Lob von Studierenden und Marketingpartnern für seine Führungsposition im Einsatz digitaler Medien bei der umfassenden Hintergrundanalyse von Sportereignissen. ◆ 

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