COMPASS MAGAZINE #10
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SCOTT SPORTS UNENDLICHE GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN

Mobile Geräte und soziale Applikationen haben sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Vermarkter setzen diese digitalen Tools - einschließlich der 3D-Visualisierungstechnologie - ein, um auf unseren Bildschirmen präsent sein zu können. Compass porträtiert in dieser „Galerie des großartigen Marketings“ einige Unternehmen und Organisationen, die die traditionellen Grenzen des Marketings durchbrochen haben.

Scott Sports, Hersteller von High-Performance-Fahrrädern und Sportbekleidung, nutzt seit einigen Jahren die 3D-Bildgebung für das Design und die Fertigung seiner Produkte. Aber die Firmenleitung wusste, dass man aus dieser Technologie mehr machen könnte. 

Das Marketing erschien dem Unternehmen als nächstes logisches Einsatzgebiet. Schließlich verfügte Scott bereits über detailgetreue Abbildungen und sogar ganz einzigartige Perspektiven – wie die inneren Schichten von Schuhen, die sich für Kataloge, die Website und Marketingmaterialien eignen würden. 

Nach Aussage des 3D Digital Design Managers Ryan Bloodworth verfolgte man damit das Ziel, effizienter und kostengünstiger, aber auch zeitgerechter und kreativer zu werden. 

Fotorealistische 3D-Renderings eines Rennradschuhs können beispielsweise in Marketingunterlagen integriert werden, lange bevor der erste Schuh produziert wird. Im Gegensatz zu traditioneller Fotografie, bei der Dutzende Aufnahmen jedes Schuhmodells erforderlich sind, lassen sich die digitalen 3D-Bilder mit nur wenigen Klicks am Computer je nach Marketingzweck in unterschiedlichen Farben und Stoffen darstellen. Und sie lassen sich drehen, kippen und aus jedem gewünschten Winkel betrachten. Scott Sports experimentiert seit Kurzem sogar noch mehr mit dieser Technik und ermöglicht den Kunden unter anderem, verschiedene Skihelme und -brillen auszuwählen und sich anzeigen zu lassen, wie die jeweilige Kombination aussieht.

„Unsere Branche ist noch immer ziemlich traditionell – im Gegensatz zur Automobilindustrie zum Beispiel, wo Technologie viel stärker eingesetzt wird, um Kunden beim Konfigurieren und Visualisieren der Produkte zu unterstützen“, sagt Bloodworth. „Unser Anliegen ist es, die Kunden zu informieren und sie zum Kauf von Scott-Produkten beim Einzelhändler zu animieren. Die Technologie können wir nutzen, um ihnen die Möglichkeiten aufzuzeigen.“ ◆ 

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